Immer noch ABENDSTERN

Ein „Abendstern-Problem“ endlich gelöst. Wird das „Zweite“ auch bald gelöst ?

Die größte Abendstern-Fläche scheint jetzt nach vielen Jahren des Katz- und Mausspiels der Fa. Minerva mit der Gemeinde und unter dem Druck der in Arbeit befindlichen Bauplanänderung endlich befriedet zu sein. Im Hinblick darauf hat die Fa. Minerva jetzt für den Haldenbereich den Bauantrag für eine große Solaranlage gestellt, was für mindestens 20 Jahre die lange „angedrohte Bebauung“ mit Hallen ausschließt.

Eine weitere Solaranlage entsteht kurzfristig auf dem östlichen Gelände zwischen der Halde und der Kropbach, an der sich die Gemeinde als Gesellschafter der „Solarpark Heuchelheim Gmbh & Co KG“ erheblich finanziell beteiligt. Ebenso können sich Privatpersonen noch als Kommanditisten an diesem ersten kleinen, lokalen Energieprojekt beteiligen.

Das zweite Problem, die Aufbereitungsanlage, ist noch nicht vom Tisch.

Verdächtig ruhig ist es geworden um die Bau- und Betriebsgenehmigung der Fa. Siebtechnik Mittelhessen, die im Abendsternbereich an der Rodheimer Straße gifthaltige Gießereisande angeblich ungefährlich aufbereiten will. Seit unserem ersten Bericht von Ende September ist offiziell nichts Neues bekannt. Dass daher die Anwohner in der Bürgerinitiative Abendstern in den Gemeindenachrichten am 13.12.2012 nochmals eindringlich auf die Risiken und Gefahren der Anlage aufmerksam gemacht haben, hat die volle Unterstützung der KWI.

Die Befürchtungen sind schon allein dadurch berechtigt, dass die Fa. Siebtechnik die Siebanlage ohne Baugenehmigung schwarz errichtet hat. Und dass das RP vertrauensselig die Angaben der Firma für richtig hält, ohne sie unabhängig überprüfen zu lassen, grenzt schon an Begünstigung und lässt an der fachlichen Qualifikation zweifeln.

Wenn mancher Außenstehende dann auch noch glaubt, die Befürchtungen seien bestimmt übertrieben und dass die Behörden Gefährdungen der Bevölkerung schon nicht zulassen würden, der glaubt auch noch an Osterhase und Weihnachtsmann. Der hat auch aus dem Versagen und teilweise sogar Vertuschen des Regierungspräsidiums in Gießen, der Gesundheitsaufsicht und der Gutachter im akuten Fall Woolrec in Braunfels-Tiefenbach nichts gelernt.

Die Kinzenbacher Wählerinitiative wird auch beim Abendstern ein verlässlicher Partner der Bevölkerung sein und sich gegen „Gefälligkeitsgenehmigungen“ zu Lasten der Anwohner zur Wehr setzen.

Zum Weihnachtsfest und zum Neuen Jahr hoffen wir, dass die staatlichen Stellen sich nicht an unpassende, angeblich einzuhaltende Vorschriften klammern, sondern ihre Fürsorgepflicht für die Bevölkerung jetzt in den Vordergrund stellen.

Die KWI-Fraktion

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