Die SPD zum SGK-Sportplatz „daneben“.

Unterschiedliche Sportplatzfinanzierungen ? . SPD-Vermutungen zur Fernwasser-leitung und die Realität.

Nach der neuen „Ortsschelle“ ist es zu begrüßen, dass auch die SPD jetzt die Dringlichkeit einsieht, dass die SG Kinzenbach endlich ein neues Sportfeld braucht. Zu Zeiten der großen Koalition war das ja noch anders. Trotz mehrfacher Versprechen der SPD-Verantwortlichen in der damaligen Zeit hat man sich vornehm zurückgehalten und auch der Sportstättenentwicklungsplan verschwand in der Versenkung. Jetzt, wo die Sache endlich akut wird, muss kurzfristig der Bebauungsplan für den Sportplatzbereich und Umgebung erst aufgestellt werden, was seitens der SPD-Bürgermeister der SGK seit der Aufstockung des Sportlerheims schon versprochen, aber nicht eingehalten wurde. Hätte der Plan schon vorgelegen, mit Ausweisung des Gebietes für den zweiten Sportplatz, wären die Verhandlungen mit den Grundbesitzern vielleicht positiver verlaufen.

Beim Thema Finanzierung muss es gar keine Diskussionen geben, wenn sich alle Fraktionen an den Grundsatz der Gleichbehandlung, der beiden Sportvereine in der Gemeinde halten. Der KWI-Fraktionsvorsitzende Gernot Buseck hat in seiner Haushaltsrede am 27.01.2015 dazu unmissverständlich gesagt: „In diesem Zusammenhang sind mir schon die merkwürdigsten Formulierungen hinsichtlich der Finanzierung eines Kunstrasenplatzes zu Ohren gekommen. Von Drittelfinanzierung bis Zuschuss war die Rede. Dabei verfügt diese Gemeinde über ein großartiges Beispiel einer gelungenen Sportstätten-Finanzierung. An diesem Geist sollte man sich doch auch in Zukunft orientieren.“ Und dazu braucht man kein besonderes Finanzierungsmodell, denn die Mittel sind ja im Investitionsprogramm des Haushaltes eingestellt.

Richtig ist die Feststellung von Martin Davis, das die „Wasserleitung“ keinen Hinderungsgrund darstellen sollte. Das wird sie auch nicht. Denn die angebliche Hintergrundinfo von Walter Bepler offenbart leider nicht viel Sachkenntnis. Einzig zutreffend ist, dass ein Kunstrasenplatz ein Bauwerk darstellt. Alle weiteren Aussagen sind Vermutungen, teils aufgrund völlig überzogener „Abwehraussagen“ der Technikabteilung des Wasserverbandes (ZMW).

Weder von großen Sorgen kann die Rede sein, noch von einer angeblichen „Leitungsverlegung“, die technisch auch viel zu aufwändig wäre. Wir wissen nicht, wer auf diese Falschbehauptung gekommen ist, denn selbst in den ersten Ausführungen des Wasserverbandes (ZMW) ist von einer „Leitungsverstärkung“ im Bereich des Trainigplatzes die Rede, wenn dort ein Kunstrasenfeld gebaut werden sollte. Und der Mehraufwand dafür wird sich nach unserer Kenntnis der tatsächlichen Sachlage in vertretbaren Grenzen halten und hängt hauptsächlich von der baldigen Verhandlung der Gemeinde mit dem Vorstand des Wasserverbandes ab.
Fazit: Schade, dass die SPD beim Thema SGK-Sportplatz mit ihren Vermutungen und merkwürdigen Vorstellungen unnötig für Unruhe unter der Bevölkerung sorgt. Freunde gewinnt man so nicht.

 

 

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