“Scheer-Ersatzredner” Prüfer´s Vision und die Beschimpfung

Jedem verständigen Menschen leuchtet ein, dass man nur etwas verplanen kann, was man auch besitzt. Nicht so der SPD-Kandidat, der die dem Landkreis gehörende Kinzenbacher Schule leichtfertig verschiedenen Vereinen zur Nutzung verspricht. Und auch von einer noch unbezifferten Kostenbeteiligung ist schon die Rede, was die genannten Vereine hoffentlich nicht überlesen haben.

weiter...Entgegen Prüfer´s Vermutungen gibt´s zum Besitzrecht keine Fragen, denn die Schule gehört bisher und nach Auskunft auch in den nächsten Jahren dem Landkreis. Die Rückgabeklausel ist nichts besonderes, die haben andere Kommunen auch in ihrem Vertrag, sie ist allgemein üblich. Sie sichert den Gemeinden das Vorkaufsrecht, damit der Kreis bei einer Entwidmung das Gebäude nicht vorab anderweitig verkaufen kann.

Tatsache ist: Ob überhaupt und wenn ja, wann der Kreis die Kinzenbacher Schule und zu welchen Bedingungen, sprich Kaufpreis (!) zurück gibt, ist noch völlig offen. Und ob irgendwann eine anderweitige Nutzung besser wäre, wie es z. B. der Bürgermeister in seinem Jahresrückblick andeutete, oder das Gebäude wieder als Schule benötigt wird, steht heute noch in den Sternen. Jedenfalls ist vor allem die einheimische Gastronomie über Prüfer´s “Luftschloss” gar nicht erfreut. Mit soliden, realistischen politischen Vorstellungen hat das Ganze wenig zu tun.

Völlig unangebracht und unsachlich sind auch Prüfer´s Vorwürfe an die “kleine” KVI, die er offenbar als seinen größten Feind ansieht. Wer die Parlamentsarbeit unvoreingenommen verfolgt, wird feststellen, dass die KVI sehr wohl für die gesamte Gemeinde mitarbeitet. Und wenn ein Vereinsvorsitzender seinen Verein vertritt, entspricht das seiner satzungsmäßigen Verpflichtung. Wer aber wie Peter Prüfer und seine Steigbügelhalter die Welt nur durch eine angelaufene rote Parteibrille sieht, verliert leicht den Blick für die Wirklichkeit.

Merke: Wer mit dem Finger auf Andere deutet, zeigt mit den anderen Fingern gleichzeitig auf sich selber !

Prüfer´s Benehmen und Verhalten gegenüber poltisch Andersdenkenden, einschließlich seiner Mitbewerber, stehen in krassem Gegensatz zu seinen angeblichen Absichten und Versprechungen, wie Fairness und Gleichberechtigung. Er betätigt sich als der wahre “Spaltpilz” zwischen den Ortsteilen und polarisiert selbst in seiner eigenen Partei, wo er sich nur mit sehr knapper Mehrheit als Kandidat durchsetzen konnte.

Wer nichts Besseres zu bieten hat als eine “Vision” und eine Wiederholung der einfallslosen Beschimpfungen wie vor der Kommunalwahl 2006, darf sich nicht wundern, wenn er ebenfalls einen Denkzettel bekommt, wie damals seine örtliche SPD, die in ihrer vormaligen Hochburg Kinzenbach fast die Hälfte der Stimmen verlor und in der Gesamtgemeinde noch über 25 % einbüßte. So gravierend war noch nicht einmal der Absturz der CSU in Bayern.

Die Wählerinnen und Wähler sind sensibler geworden und vergessen nicht mehr so leicht, wer tatsächlich gegen den Bürgerwillen handelt und ihnen irgendwelche Parteivorstellungen aufzwingen will. Daher braucht´s keine Vision um vorherzusagen: Die Quittung wird´s bei den erneuten Landtagswahlen und der Bürgermeisterwahl geben.