KVI zeigt Bürgernähe

Erreichbarkeit des Rewe-Marktes soll verbessert werden – Einbahnstraßenregelung für die Waldstraße gefordert – 2 Anträge und 2 Anfragen gestellt

Seit Eröffnung  des neuen Rewe-Marktes am Geiersberg werden immer mehr Stimmen lauter, die beklagen, dass der Markt für Fußgänger schlecht erreichbar ist.  Der Markt hat aus verkehrstechnischer Sicht sicher eine gute Lage. Gut zu erreichen ist der Standort jedoch nur für motorisierte Bürgerinnen und Bürger. Für Fußgänger stellt sich das anders dar. Viele nutzen deshalb die Möglichkeit mir dem Bus nach Gießen oder Dorlar zu fahren, um dort z. B. im Neustädter Tor ihre Einkäufe des täglichen Bedarfs zu tätigen.

Aus diesem Grund hatte die KVI bereits im vergangenen Jahr einen Antrag zur Aufteilung der Streckenführung der Buslinie 24 gestellt. Nachdem im Gemeindeparlament dazu ausgeführt wurde, dass dies schon überprüft worden sei und eine veränderte Linienführung angeblich nicht möglich sei, wurde der Antrag zurückgezogen. Im nach hinein stellte sich heraus, dass zwar eine Anfrage zur Änderung der Fahrwege der Buslinie 24 an die Stadtwerke gestellt wurde, die aber inhaltlich nicht dem Antrag der KVI entsprach.  Der neu angelegte Fußweg zwischen Bahnstraße und Geiersberg ändert die Situation nicht. Der Weg zum Rewe-Markt bleibt beschwerlich.

weiter...Die KVI greift deshalb das Problem erneut auf. Ziel ist, die Führung der Buslinie 24 zu teilen, so dass z. B. jede zweite oder dritte Busverbindung  über Geiersberg, Mühlstraße und Friedrich-Ebert-Straße aus Richtung Gießen und umgekehrt aus Richtung Wetzlar gelegt wird.  Damit wäre nicht nur der Rewe-Markt besser an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen, sondern auch alle umliegenden Wohngebiete. Ein entsprechend modifizierter neuer Antrag wurde jetzt eingereicht.

Weiterhin wird sich die Gemeindevertretung mit der Verkehrsproblematik in der Waldstraße beschäftigen müssen. Bereits in der Vergangenheit beschwerten sich Anwohner immer wieder, über die Verkehrssituation in ihrer Straße. Insbesondere die unübersichtliche Engstelle im unteren Bereich der Waldstraße gefährdet die Verkehrssicherheit. Das stellenweise geregelte Halteverbot und die ausgewiesene Tempo-30-Zone ändert hieran nur wenig.  Die  Sperrung der unteren Waldstraße im Juni und Juli 2008 hat gezeigt, dass der  Verkehr ohne Probleme über die Gartenstraße geführt werden konnte.

Die KVI setzt sich deshalb für eine Einbahnstraßenregelung im unteren Bereich der Waldstraße zwischen Wiesenstraße und Atzbacher Straße ein. Der Gegenverkehr kann – wie die Erfahrung gezeigt hat – z. B.  über die Gartenstraße geführt werden.  Hierdurch wird ohne großen Aufwand,  die Verkehrssicherheit enorm erhöht.  Ein Antrag wurde  der Gemeindevertretung ebenfalls vorgelegt.

Wassergeschädigte Anwohner im „Vogelgebiet“ und im Bereich Wiesenstraße, Mühlweg, Talstraße warten weiterhin vergebens auf konkrete Aussagen zur Kanalsanierung/-änderung. Nach dem Starkregen 2006 haben sich Anwohner von Vogelsang, Nachtigallenweg, Goldammerweg zusammen geschlossen. Ziel der Gruppe ist, Veränderungen im Kanalsystem zu erreichen, um erneuten Wasserschäden zu entgehen. Die in der letzten Gemeindevertretersitzung hierzu gestellte mündliche Anfrage der KVI wurde nur sehr unbestimmt von Bürgermeister Helmut Fricke beantwortet.  Jetzt hat die KVI dazu eine schriftliche Anfrage gestellt und bittet um einen konkreten Sachstandsbericht bis zur nächsten Gemeindevertretersitzung.

Eine weitere Anfrage befasst sich mit der Feuerwehrhütte am Kinzenbacher Waldparkplatz, wie u. a.  die Reinigung besser geregelt werden kann. Einige Nutzer haben sich beschwert, dass sie die Hütte vor  ihrer Veranstaltung erst säubern mussten.

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