Stolpersteine: Gegen das Vergessen = Ja, aber wenn, …

.. dann nicht „einseitig“ ! Die bisherigen Ideen sind lobenswert, aber sie reichen nicht aus. Die KWI: Stolpersteine für alle Verfolgten !

Nach den Absichten in anderen Kommunen und interner Beratung sind wir zu der Überzeugung gekommen, das es nicht ausreicht, nur an die deportierte und umgebrachte jüdische Bevölkerung per Stolpersteine oder anderer Art namentlich und öffentlich zu erinnern. Für ebenso wichtig hält es die Kinzenbacher Wählerinitiative, die Erinnerung an alle politisch und kirchlich Verfolgten, Zwangssterilisierten und getöteten behinderten Opfer des Nationalsozialismus unserer beiden Ortsteile in gleicher Weise wach zu halten. In der vergangenen Woche haben wir daher diesen Vorschlag des gemeinsamen namentlichen Gedenkens an alle Verfolgten schriftlich bei Bürgermeister Lars Burhard Steinz eingereicht.

Dazu haben wir angegeben, wo im Hessischen Staatsarchiv generelle Informationen stehen könnten, die auch für die Arbeitsgruppe in Wettenberg hilfreich waren. Zu deren Nachforschungen erschien vor einigen Tagen zum Beispiel ein Bericht im Gießener Anzeiger. Weiter haben wir Herrn Steinz gebeten, auch Frau Raßner um Mithilfe anzusprechen, die kürzlich sehr fundiert über die Ortsgeschichte Kinzenbachs referierte und das Gemeindearchiv geordnet hat.

Unser Vorschlag macht zwar mehr Sucharbeiten in den Archiven notwendig, aber diese sollte uns das Andenken an die Betroffenen wert sein. Wir wünschen uns, dass die Kirchengemeinden und die gemeindlichen Parteien und Gremien unseren „Erweiterungsvorschlag“ begrüßen und umsetzen. Was meinen unsere Leser dazu ?

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