Schunk-Anlieger: Viel Lärm um „Nichts“.

So könnte man die mit viel blindem Aktionismus schon als real verkündeten massiven Beeinträchtigungen des federführenden Anliegers durch den geplanten Schunk-Neubau auch bezeichnen. (Siehe auch den Kommentar „Demokratieprinzip eine Einbahnstraße ?“.)

Fakt ist, dass die Firma als Basis für die Planung des Neubaus zuerst den geänderten und einschränkenden Bebauungsplan (Gewerbe- anstatt Industriegebiet) haben musste. Jede vorzeitigen Gebäudeplanungen sind mehr oder weniger nur nutzlose Spielereien, die nichts bringen. „Wir können doch nicht den 2. Schritt vor dem 1. machen“, gab ein Vertreter der Firma bei der Vorstellung der aktuellen Planung bei der Gemeinde richtigerweise weiter zur Antwort, auf die Frage des grünen Bauausschussvorsitzenden, warum die Planung nicht schon vorab vorgestellt wurde.

Wie generell schon bekannt, wird ein 2-stöckiges Gebäude zwischen Haupteingang und oberem Gleiberger Weg gebaut, wobei das Obergeschoss 90° versetzt, mit weitaus größerem Grenzabstand, als vorgeschrieben, „aufgesetzt“ wird. Die neuen Kundenparkplätze zwischen dem Gebäude und der Rodheimer Straße sind dadurch fast komplett überdacht. Überdacht wird auch der Haupteingang zwischen dem linksseitig vorhandenen jetzigem Eingangsgebäude und dem gleich hohen Naubau. Während im Obergeschoss nur dringend notwendige neue Büros eingerichtet werden, kommen ins Erdgeschoss der neue Kantinenbereich einschließlich Wirtschafts- und Sozialräumen und der Empfang. Die neue Küche soll den neuesten Vorschriften entsprechen (Geruchsfilter, Absauganlagen, usw.) und der Anlieferbereich zum Gleiberger Weg extra abgeschirmt werden. Der Außenbereich wird durch einen hohen grünen Wall zu beiden Straßen bis etwa Oberlichhöhe abgeschirmt, etwa so hoch, wie die jetzige Überdachung. Die im Baubereich zu fällenden Bäume werden im Böschungsbereich zum unteren Gleiberger Weg durch eine komplette Neupflanzung ersetzt.
So wie die Planung jetzt aussieht, ist für die Anwohner sogar weniger Lärmbelästigung zu erwarten, denn der Neubau schirmt praktisch den Halte- und Anfahrbereich bei den Schranken zum Gleiberger Weg hin ab. Insgesamt ein vernünftiger Planungsvorschlag.

Bei der Vorstellung dieser Schunk-Planung vor der sogenannten Bürgerinitiative hielten die Anwesenden, bis auf einen Protestler, die Bauabsichten für vertretbar. Unrühmliche Ausnahme war der Rädelsführer der Anlieger, der sich zusammen mit seiner Ehefrau, leider jeglicher sachlicher Argumentation verschloss. Ob sich daraus ein „Prozesshansel“ entwickelt, der aus purer Rechthaberei die Justiz beschäftigen wird ?

Offenbar bewahrheitet sich hier das alte Sprichwort: Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.    

 

 

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